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Flankenerkennung für FM-Demodulation
Die Demodulation von FM-Signalen kann auf viele Arten erfolgen. Es gibt FM-Diskriminatoren, Verhältnisdetektoren, Quadraturdetektoren, Phasenregelkreisdesigns und sogar Methoden, um zu den Grundprinzipien zu gelangen, wie hier gezeigt.
Wir können dem Toolkit jedoch noch eine weitere Methode hinzufügen: die Neigungserkennung. Dabei handelt es sich vielleicht um den einfachsten Ansatz von allen.
Stellen Sie sich einen Empfänger vor, der eine Art Bandpasscharakteristik hat. Normalerweise wäre das ein Überlagerungsempfänger, dessen Bandpasseigenschaften in der/den Zwischenfrequenz-Verstärkerstufe(n) erreicht werden. Wir können unseren Empfänger so abstimmen, dass die Mittenfrequenz des FM-Signals auf einer Steigung der Bandpasscharakteristik des Empfängers erscheint, also seitlich vom Peak der Charakteristik und nicht auf diesem Peak selbst (Abbildung 1).
Abbildung 1: Methode zur Neigungserkennung, bei der eine Bandpassneigung unterhalb der Resonanzspitze genutzt wird, um eine durch die Neigung induzierte Amplitudenmodulation zu erzeugen, bei der ein einfacher Hüllkurvendetektor zur Wiederherstellung des Modulationssignals verwendet werden kann.
Die Abbildung oben zeigt die Verwendung der Bandpasssteigung unterhalb der Resonanzspitze, die Steigung oberhalb der Resonanzspitze könnte jedoch genauso gut verwendet werden.
Unabhängig von der Frequenzabweichung des FM-Eingangssignals wird das Ausgangssignal eine Amplitudenmodulationseigenschaft aufweisen. Ein einfacher Hüllkurvendetektor kann dann verwendet werden, um das Modulationssignal wiederherzustellen.




