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Yu Mingbo von KinghelmEine Reise nach Yunnan – Die „Stille“ von Lijiang und das „langsame Tempo“ von Dali

2026-03-17 675

Autor Profil

Name: Yu Mingbo
Position: Vertriebsmitarbeiter, Internationale Abteilung Kinghelm Elektronik
Heimatstadt: Suizhou, Hubei
Ziel: Glaube immer daran, dass morgen alles besser sein wird!

 

 

Yu Mingbo, Vertriebsmitarbeiter von Kinghelm Internationale Abteilung

Während der Frühlingsfesttage 2026 reisten einige Freunde und ich nach Yunnan, ein Reiseziel, auf das wir uns schon lange gefreut hatten. Der Winter in Yunnan ist von hellem, aber sanftem Sonnenschein geprägt – weder von der beißenden Kälte des Nordens noch von der feuchten Kühle des Südens. Auf unserer Reise konnten wir nicht nur Körper und Geist entspannen, sondern auch viele neue Erfahrungen sammeln und neue Eindrücke gewinnen.

1. Lijiang: Die lebendige Altstadt und die Ruhe der schneebedeckten Berge

Nach dem Neujahrsessen mit Kollegen aus der Firma packten meine Freunde und ich schnell unsere Koffer und machten uns auf den Weg nach Yunnan. Unser erster Halt war Lijiang.

Beim Betreten der Altstadt von Lijiang glitzerten die gepflasterten Straßen sanft im Sonnenlicht. Rote Laternen schmückten die Straßen, und unzählige Blumen erfüllten die Luft mit Farben und Düften und schufen eine festliche Atmosphäre. Besucher aus dem ganzen Land waren hier zusammengekommen – einige fotografierten, andere lauschten den Straßenmusikern. Der lebendige Charme der Altstadt verband sich mit der festlichen Stimmung des Frühlingsfestes und verlieh dem Ort eine einzigartige Lebendigkeit.

 

Lokale Spezialitäten

Nachts erstrahlt die Altstadt im Lichterglanz. Kleine Brücken und fließendes Wasser spiegeln das warme Licht wider und schaffen eine einzigartige, romantische Atmosphäre. Obwohl das Viertel stark vom Geschäftsleben geprägt ist, findet man in den Gassen immer noch ruhige, kleine Läden. Es ist ein bereicherndes Erlebnis, bei einer Tasse heißem Tee zu sitzen und dem Ladenbesitzer zuzuhören, wie er von der lokalen Naxi-Kultur erzählt.

 

Eine farbenfrohe Ausstellung echter und künstlicher Blumen

Am nächsten Tag bewunderten wir den fernen Anblick des Jadedrachen-Schneeberges. Vor dem klaren blauen Himmel wirkte der Berg majestätisch – nah und doch fern. Sein schneebedeckter Gipfel bildete einen starken Kontrast zur sonnigen Altstadt darunter. Als ich hoch oben auf dem Aussichtspunkt stand und die Berge überblickte, überkam mich plötzlich eine tiefe Ruhe, als hätte der Wind von den schneebedeckten Gipfeln all den Arbeitsstress fortgetragen.

 

 

Fernblick auf den Jade-Drachen-Schneeberg

2. Dali: Die Romantik von Wind, Blumen, Schnee und Mond – und dem Alltag

Von Lijiang aus fuhren wir mit dem Auto nach Dali und genossen dabei die malerische Landschaft. Mein erster Eindruck von Dali war Offenheit und Freiheit. Die Altstadt von Dali ist viel größer als die von Lijiang, und selbst nach einem langen Spaziergang konnten wir noch nicht alles sehen. Die Stadttore sind majestätisch und die Straßen breit. Verglichen mit Lijiang wirkt Dali weniger überlaufen und entspannter.

Die Radtour entlang des Erhai-Sees war das unvergesslichste Erlebnis der Reise. Das Wasser des Sees ist kristallklar, während sich die Cangshan-Berge endlos in der Ferne erstrecken. Sonnenlicht glitzert auf dem See, und eine sanfte Brise lädt zum Innehalten und Genießen des Augenblicks ein.

Während des Frühlingsfestes versammelten sich viele Besucher am See – einige fotografierten, andere saßen in Cafés und genossen die Aussicht oder fütterten Möwen am Ufer. Trotz des Andrangs blieb die Atmosphäre friedlich und angenehm.

 

Landschaft des Erhai-Sees

In Dali kann man noch viele gut erhaltene Häuser der Bai-Minderheit bewundern. Ihre weißen Wände, grauen Ziegel und fein geschnitzten Holzfenster wirken schlicht und elegant zugleich. Das Leben hier verläuft in gemächlichem Tempo. Restaurants und Teehäuser sind voller Einheimischer, die sich in aller Ruhe unterhalten – ein interessanter Kontrast zum geschäftigen Treiben der Touristen.

 

 

Lokale Spezialität: Wildpilz-Eintopf

Diese Reise zum Frühlingsfest hat mir die einzigartige Naturlandschaft und die vielfältige Kultur Yunnans wirklich nähergebracht. Lijiang wirkt wie ein lebendiges Gemälde – farbenfroh und dynamisch –, während Dali eher einem sanften Gedicht gleicht, entspannt und weitläufig.

Inmitten des Arbeitsalltags ist es eine seltene Art der Entspannung, dem gewohnten Umfeld zu entfliehen, den Betonwüsten der Stadt zu entkommen und schneebedeckte Berge und Seen zu sehen, während man Geschichten aus anderen Ländern lauscht. Reisen bedeutet nicht nur, neue Landschaften zu entdecken, sondern auch, die eigenen Gedanken neu zu ordnen.

Lijiang und Dali bieten während des Frühlingsfestes sowohl festliche Freude als auch friedvolle Naturschönheit. Diese Reise wird mir als ein warmes und schönes Kapitel in Erinnerung bleiben.