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Iran führt das BeiDou-Navigationssystem vollständig ein und ersetzt damit das US-GPS.

2025-08-02 1590

Die zentralen Thesen:

l Der Iran ist das erste Land im Nahen Osten, das GPS vollständig durch BeiDou ersetzt.

l BeiDou bietet dem Iran verbesserte Präzision und Widerstandsfähigkeit gegen Störungen.

l Der Übergang ist Teil eines größeren Trends, bei dem immer mehr Länder BeiDou als sichere Navigationssouveränität ins Auge fassen.

BeiDou ist nicht mehr nur ein regionales Projekt – es entwickelt sich zu einer globalen Kraft in der Satellitennavigation der nächsten Generation.

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Der Iran ist das erste Land im Nahen Osten, das das US-amerikanische GPS vollständig durch das chinesische ersetzt hat. BeiDou-Satellitennavigationssystem, was eine strategische Neuausrichtung sowohl in der Technologie als auch in der Geopolitik signalisiert.

 

Am 20. Juni gab die iranische Regierung bekannt, dass sie den GPS-Empfang im ganzen Land vollständig abgeschaltet und BeiDou als einziges Satellitennavigationssystem aktiviert habe. Dieser Schritt stärkt nicht nur die nationale Sicherheit des Iran, sondern unterstreicht auch die wachsende globale Reichweite von BeiDou.

 

Warum der Iran auf BeiDou umgestiegen ist

 

Der Übergang ist das Ergebnis eines umfassenden Kooperationsabkommens mit China, das 25 mit einer Laufzeit von 2021 Jahren unterzeichnet wurde. Im Rahmen dieses Abkommens erhielt der Iran Zugang zu BeiDou's hochpräzise und erhielt technische Unterstützung für die vollständige Implementierung.

 

Bisher war Irans Abhängigkeit vom GPS anfällig für seine Systeme. Die USA konnten den GPS-Zugang in kritischen Momenten beeinträchtigen oder deaktivieren, was eine ernste Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellte. Durch die Einführung von BeiDou hat sich der Iran autonome Navigationsfähigkeiten gesichert und externe Kontrolle eliminiert.

 

Nach Angaben iranischer Verteidigungsvertreter hat sich durch die Umstellung die Genauigkeit der iranischen Raketensysteme dramatisch verbessert. Sie können nun Ziele mit einer Fehlertoleranz von einem Meter treffen. Die Reichweite des Marschflugkörpers „Hoveyzeh“ wurde auf 2,500 Kilometer erhöht und liegt damit auf Augenhöhe mit modernen westlichen Systemen wie der US-amerikanischen Tomahawk.

 

BeiDou's Rolle im Iran

 

Während der iranischen Raketenangriffe auf israelische Ziele im April BeiDou-fähige Führung spielte eine entscheidende Rolle beim Eindringen in schwer verteidigte Zonen. Trotz Behauptungen hoher Abfangraten trafen iranische Raketen Berichten zufolge strategische Einrichtungen mit Präzision. BeiDous zweischichtige Satellitenstruktur – eine Kombination aus globaler Abdeckung und einer auf Asien fokussierten Schicht – bot Redundanz und Widerstandsfähigkeit gegen elektronische Störsender der US-israelischen Streitkräfte.

 

BeiDou und nationale Souveränität

 

Bei der Aktivierungszeremonie erklärte Brigadegeneral Amir Hajizadeh, Kommandeur der iranischen Raketentruppen:

 Mit BeiDou sind wir nicht mehr von ausländischen Systemen abhängig."

 

Regionale Welleneffekte und globale Auswirkungen

 

Der iranische Schritt zu BeiDou hat die Aufmerksamkeit der Nachbarländer auf sich gezogen. Saudi-Arabien, die Türkei und andere Länder am Persischen Golf prüfen Berichten zufolge BeiDou-Kooperation um die Abhängigkeit vom US-GPS-System zu verringern und mehr Kontrolle über die eigene Navigationsinfrastruktur zu erlangen.

 

Dieses wachsende Interesse unterstreicht die globaler Aufstieg von BeiDou als praktikable und unabhängige Alternative zu traditionellen westlichen Navigationssystemen. Da immer mehr Länder BeiDou einsetzen, beginnt sich das Kräfteverhältnis in der Satellitentechnologie zu verschieben.