Service-Hotline
Der geschätzte globale Umsatz auf dem Satellitenmarkt wird bis 357 voraussichtlich 2025 Milliarden US-Dollar erreichen.
Laut dem neuesten Bericht „Key Drivers of Satellite Industry Development - Analysis of Low Earth Orbit Satellite Supply Chain Strategies and Challenges“ von TrendForce steigen angesichts der weltweit steigenden Nutzerdurchdringung von Diensten für erdnahe Satelliten in die Lieferketten der beiden großen Satellitenhersteller Starlink und OneWeb verschiedene globale Anbieter von Satellitenkomponenten ein. Schätzungen zufolge wird der Umsatz auf dem globalen Satellitenmarkt von 2021 bis 2025 von 283 Milliarden USD auf 357 Milliarden USD steigen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2.6 % entspricht.
TrendForce weist darauf hin, dass Starlink derzeit eine Strategie der vertikalen Integration verfolgt und kritische Satellitenkomponenten wie Nutzlastkanalelemente, Ka-Band-Antennenkomponenten, Filter und Separatoren in der eigenen Fabrik in Washington, USA, produziert. Durch den Einsatz eines In-House-Produktionsmodells für Satellitenkomponenten steuert Starlink den Produktionsstatus effektiv und reduziert komplexe Lieferkettenmanagementvorgänge.
Im Gegensatz dazu verfolgt OneWeb einen stark ausgelagerten Lieferkettenansatz, bei dem kritische Satellitenkomponenten von regionalen Tier-2-Komponentenfabriken hergestellt und dann in speziellen Fabriken zu Subsystemen zusammengebaut werden, bevor sie zur Satellitenmontage an OneWebs eigene Fabrik, OneWeb Satellite, zurückgeschickt werden. Durch die Aufrechterhaltung eines offenen Lieferkettensystems arbeitet OneWeb mit zahlreichen Komponentenfabriken zusammen, um den Markt für Satelliten in erdnaher Umlaufbahn effektiv zu durchdringen.




